Semi-Doku-Drama (Iran 2000, 80 Min., Sprache: kurd. mit dt. UT, R.: Bahman Ghobadi)
Die iranisch-irakische Grenzregion/Rojhilat-Başȗr, nahe der südlichen Türkei/Bakur, ist ein unwirtlicher Landstrich, der politischer Willkür und rauer Witterung ausgesetzt ist; die Dörfer dies- wie jenseits der Demarkationslinie sind von Kurd:innen bewohnt.
Da die Felder kaum Ertrag bringen, zudem vermint sind, leben die meisten vom Schmuggel oder als Kolbar, auch die mutterlose Familie des zwölfjährigen Ayoub.
Nach dem Tod des Vaters durch eine Mine wird der Junge zum Familienoberhaupt. Um die Operation des kranken Bruders Madi zu finanzieren, heiratet Rojine einen Iraker, der für die Operation bezahlen will. Doch der überlegt es sich anders.
Nun schliessen sich Ayoub und Madi einer Schmugglerkolonne durch das tief verschneite und verminte Grenzgebirge an.
Es ist so bitterkalt, dass den Maultieren als ‚Wegzehrung‘ mehrere Flaschen Alkohol ins Trinkwasser geschüttet werden – mit fatalen Folgen.
Zeit der trunkenen Pferde ist einer der ersten iranischen Filme in kurdischer Sprache.
• Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen auf Spendenbasis
• Ab 20:00 Uhr Veranstaltung